Ascent of Mont Ventoux via Sault — loop from Bédoin
Ascent of Mont Ventoux via Sault — loop from Bédoin
4.9
(140)
11,942
riders
06:10
87.0km
2,170m
Road cycling
Hard road ride. Very good fitness required. Mostly well-paved surfaces and easy to ride. The starting point of the route is right next to a parking lot.
Last updated: July 25, 2024
Tips
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Waypoints
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12.0 km
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40.0 km
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41.2 km
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64.9 km
Highlight • Mountain Pass
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87.0 km
End point
Parking
Way Types & Surfaces
Way Types
73.4 km
12.4 km
1.27 km
Surfaces
86.9 km
268 m
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Elevation
Highest point (1,880 m)
Lowest point (290 m)
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Weather
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Tuesday 19 May
26°C
9°C
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Max wind speed: 19.0 km/h
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This route was planned by komoot.
Eigentlich hatten wir nach unserem 600 Kilometer- Brevet im Oktober 21 ja geplant, am nächsten Tag noch auf den Mont Ventoux zu fahren, allerdings waren wir da dann so dermaßen matschig, dass wir die Räder zwar hochgefahren haben, allerdings auf dem Radträger von Jumpy. Damals haben wir uns zu Recht ziemlich geschämt, deshalb haben wir mit diesem Berg noch ein Hühnchen zu rupfen -und dieses Projekt soll heute in Angriff genommen werden. Unser Weg führt zunächst durch ein ultrasüßes Dörfchen, bis wir auf eine Landstraße abbiegen. David informiert mich darüber, dass diese, neben dem Mont Ventoux natürlich, die Hauptattraktion in der Gegend ist. Interessant. Ist ja fast so schön wie im Donautal;) Wir wundern uns ein wenig, denn wirklich spektakulär ist die Aussicht nun wirklich nicht -bis wir um die Kurve fahren und sich vor uns die Schlucht auftut und das wahre Highlight beginnt. Einfach nur wow! Jetzt haben wir mal wieder ein Problem: Wo sollen wir denn hier bitte anhalten, um ein Foto zu machen? Am liebsten würden wir alle 2 Meter stehen bleiben, doch das geht leider nicht, schließlich können wir den Mont Ventoux nicht schon wieder davon kommen lassen;) Also stoppen wir eben nur alle 5 Meter, machen unsere 1-12 Fotos und genießen begeistert die fantastische Aussicht. Statt Leitplanken gibt es hier übrigens akkurat in Form geschnittene Buchsbäume -die fügen sich auf jeden Fall hervorragend ins Landschaftsbild ein. So könnte es jetzt wirklich ewig weitergehen, doch nach diesem Hoch erwartet uns nun der Tiefpunkt der Tour; im wahrsten Sinne des Wortes: Am Ende der Abfahrt landen wir nämlich in der Ebene und kämpfen uns auf einer Straße mit ca. 2% Steigung und dem Gegenwind des Todes unserem Ziel entgegen. Es scheint gerade so als würde der Berg uns fragen, ob wir uns ihm wirklich annähern wollen. Übrigens, nur falls jemand fragen sollte, es gibt wirklich nichts, was ich am Radfahren so wenig brauchen kann, wie Gegenwind in der Ebene. Dementsprechend ist auf diesem Stück auch meine Laune. Glücklicherweise taucht aber schon bald die heiß ersehnte Abbiegung Richtung Mont Ventoux auf. Wir stärken uns noch mit ein paar Keksen, dann geht es endlich los. Wir sind schon ein bisschen überrascht, wie viele Leute hier an einem normalen Wochentag ohne Ferien unterwegs sind, aber der Gigant der Provence ist eben eine wahre Legende. Zur Auffahrt würde es eigentlich genügen zu sagen, dass sie einfach nur legendär ist: Im unteren Teil ist es durch den Wald überraschend windstill, außerdem ist es angenehm warm. Wir sind ziemlich leistungsstark unterwegs und überholen so viele andere Radfahrer, dass wir aufgehört haben zu zählen (naja, eigentlich haben wir gar nie angefangen zu zählen, aber hört sich doch irgendwie gut an) allerdings hat sich niemand getraut, uns zu überholen. Den ein oder anderen Typen habe ich vielleicht ein ganz kleines bisschen gefrustet, als ich strahlend vor Freude an ihm vorbei düse, aber ich kann wirklich nichts dafür, ich liebe Berge einfach viel zu sehr! Da wir langsam den Schutz des schattigen Waldes verlassen, halte ich es für sinnvoll, die Dienste unserer Sonnencreme in Anspruch zu nehmen; da wir aber mittlerweile so viele Leute überholt haben, können wir dafür leider auf keinen Fall anhalten und versuchen uns im Eincremen to go. Natürlich sind auch die berühmten Fotografen wieder am Start, aber fotografieren können wir uns glücklicherweise auch selbst. Je näher wir dem Gipfel kommen, desto mehr macht der Berg seinem Namen alle Ehre: Die Windböen sind teilweise so abartig, dass ich mich wirklich frage, ob ich das Rad noch steuern kann; dem ein oder anderen Fahrer war es jedenfalls nicht mehr möglich… lustigerweise fegt mich eine Windböe, die von hinten heranpeitscht, regelrecht an einem anderen Fahrer vorbei, was bei uns beiden für einen kleinen Lachflash sorgt. Und plötzlich sieht man da schon den Gipfel und auch der Tacho bestätigt, dass es jetzt nicht mehr weit bis zum Gipfel ist. Zugegeben, auf dem letzten Kilometer werde ich fast ein bisschen sentimental; wenn ich denke, dass ich Anfang des Jahres nach 3Monaten Zwangspause dank meinem Knie gefühlt nicht mal den Rußberg hochgekommen bin und jetzt völlig entspannt gleich nochmal hier hochfahren könnte, bin ich einfach nur dankbar und überglücklich, ich kann nicht anders als über beide Ohren zu strahlen! Der Gipfel wurde heute von einer Wolke verschluckt, daher ist es oben durch Nebel, Wind und Kälte ziemlich ungemütlich. Glücklicherweise finde ich einen optimalen Unterschlupf, wo ich windgeschützt erstmal meine warmen Sachen anziehen kann. Die habe ich schließlich nicht zum Spaß hier hoch chauffiert. Wir machen noch das obligatorische Gipfel-Selfie und stürzen uns dann in die Abfahrt. Die ist durch den Wind im oberen Teil zwar noch ein eher wilderes Projekt, wird weiter unten aber einfach nur herrlich. Bei allerfeinster, französischer Straßenqualität müssen wir kein bisschen bremsen und werden sogar teilweise noch sanft vom Wind vorangepustet. Hat also durchaus auch Vorteile, nicht nur Freestyle irgendwo durchs Hinterland zu Gurken, sondern den Spuren der Tour de France zu folgen. Unten im Tal rennen übrigens alle Menschen im T-Shirt durch die Gegend. Die verwunderten Blicke deuten darauf hin, dass sie sich ein bisschen wundern, wie sich diese zwei vermummten Gestalten hier her verirrt haben. Doch das ist völlig egal, denn: Wir haben den Mont Ventoux bezwungen! Jetzt steht es also offiziell 1:1 -und weil er uns so gut gefällt, wird es dabei höchstwahrscheinlich nicht bleiben.
Smooth warmup on Gorges de la Nesque, hot ride up the Bedoin side, followed by a sweet descent to Sault.
Great combination of routes to do on the race. From Sault the Mont Ventoux is more undulating.
Links -------------------------------- Pista: https://pista.cc/ Pitchoun: https://www.komoot.com/de-de/tour/1065892384 5 Trailrunner gerettet: https://www.laprovence.com/article/region/22386793299091/cinq-randonneurs-bloques-au-sommet-du-mont-ventoux-larmee-de-lair-intervient-pour-les-secourir Garmisch 2008: https://www.spiegel.de/panorama/tote-bei-zugspitz-extremlauf-sie-haben-sie-in-ihr-unglueck-rennen-lassen-a-565745.html
Ventoux the hard way up from Bedoin and the scenic way down to Sault. Lunch in Sault with beautiful views. Return to Bedoin via the Gorges de Nesque. Great day out. Highly recommended.
on 19.06.2023 ... Always a very nice round. Today in the best conditions 🌞 and virtually windless
Cherry blossom below - snow above with road closure to Malaucene 🙄